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Radio DSD - Aktuelle Sendungen             

Sondersendung zum Heldengedenktag. Heiter, ernst und vollkommen anders.

 <-- Oder einfach über das eingebaute Radio anhören
 

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Direkt aus dem Studio Oberfranken...
Geschrieben von Thzamus, am Sonntag, 16. November 2008
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... kommt der Wochenrückblick Nummer 86.

 Aufgenommen wurde er in heiterer und gelöster, aber auch nachdenklicher Athmosphäre im Hause des Oberfranken. 

Moderatoren beim Scherzen und dem heiteren Gesrpäch, aber auch versunken in tiefen Gedanken. All' dies soll dieser Wochenrückblick bieten.

 

Sondersendung:

  • Begrüßung
  • Heiteres
  • Heldengedenken
  • BRD_Allerlei
  • Verabschiedung

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Sendemanuskript vom 09.11.2008
Geschrieben von Thzamus, am Samstag, 8. November 2008
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Mit Frederic Chopin und seinem berühmten Trauermarsch auf diese heutige Sendung eingestimmt, sei verkündet, daß diese Sendung gewisser Maßen eine besondere ist, eine Sendung im Zeichen des Gedankens an den 9. November der deutschen Geschichte. Und zu dieser getragenen, gedankenvollen Rundreise lädt euch die Redaktion von Radio DSD ein.

 

Am 9. November 1923 begab es sich, daß eine junge politische Bewegung in München auf die Straßen zog und in starken Mut, aber ein wenig naiv, versuchte die deutschen Geschicke umzulenken.

Auch begab es sich, daß Deutschland 1918, also 5 Jahre zuvor, das erste Mal aus den Angel gerissen worden ist. Im November 1918 erlebt das Deutsche Reich seine erste Revolution von links.

1938 begab es sich dann, daß die Wut der Menschen auf die Straßen getragen wurde, Fensterscheiben splitterten, ein gar furchtbar Getös erscholl in deutschen Städten.

Es erscheint ganz so, als sei der 9. November ein Schicksalstag des deutschen Volkes, denn auch an diesem Tag begab es sich, daß die Mauer in Berlin niedergerissen wurde und die beiden deutschen Reststaaten zusammengeschlossen werden konnten.

Doch ich greife natürlich vor. Das Kalenderblatt ist das Geschäft von Kameradin Großdeutschland. Und gleich hören wir das Kalenderblatt zum 09. November.

Auch die weiteren Tage des Novembers werden wieder auf Radio DieStimmeDeutschlands zu hören sein.

 

Kalenderblatt - 9. November

 

Nun übergeben wir unserem Frank Rennicke das Wort, der von über 40 Jahren Fremdherrschaft zu berichten weiß. Ja, lieber Herr Rennicke, sie haben dieses Stück schon vor vielen Jahren geschrieben, aber auch nach über nunmehr 60 Jahren hat es seine Gültigkeit nicht eingebüßt.

Frank Rennicke – Seit über 40 Jahren

 

Ja, wir schreiben heute den 9. November. Der 9. November ist ein Tag ist in der deutschen Geschichte ein vielfach zu bedenkender Tag. Großdeutschland hat dies bereits im Vorfeld wunderbar belegt und dargelegt.Allerdings spielt in der Bundesrepublik quasi nur ein Ereignis eine besondere, ja herausragende Rolle, denn es steht repräsentativ dafür, worauf sich die BRD in gewisser Weise gründet, so wie es Joschka Fischer bereits einige Jahre vorher formuliert hat. In meiner Moderation zu Beginn habe ich darauf hingewiesen, daß der 9. November der Jahrestag der sogenannten Reichspogromnacht oder auch Reichskristallnacht ist.Und passend zu diesem Ereignis spielen sich alljährlich aufs Neu die Betroffenheitsbekundungen ab. Wer gedenkt z.B. den Opfern der deutsche Revolution 1918? Nun gut.

Zum 70. Jahrestag der Reichspogromnacht haben alle Fraktionen im Bundestag dem Antisemitismus den Kampf angesagt. Ja, schon wieder. Das wird auch nie langweilig. Eine ursprünglich geplante gemeinsame Resolution kam wegen des Widerstands der Union gegen die Linke nicht zustande.

Die Linksfraktion werde voraussichtlich aber den Antragstext von CDU/CSU, SPD, FDP und Grünen wortgleich übernehmen, hieß es von Seiten der Fraktion. In dem am Dienstag in den Bundestag eingebrachten Antrag wird die Bundesregierung aufgefordert, die Programme gegen Antisemitismus zu verstärken und zu erweitern.

Linksfraktionschef Gregor Gysi zeigte sich empört über das Verhalten der Union. "Die Union hat sich damit aus dem antifaschistischen Konsens der deutschen Gesellschaft verabschiedet." Enttäuscht zeigte sich Gysi auch über das Verhalten von SPD, FDP und Grünen. Die CDU stellt es indes so dar: "Wir halten es für Heuchelei, wenn sich die Linke als Vorkämpfer gegen Antisemitismus geriert", heißt es in einer Erklärung Uhls und der Bundestagsabgeordneten Kristina Köhler."Als diese Partei noch unter dem Namen SED die Geschicke in der DDR lenkte, hat sie Israel das Existenzrecht verweigert und den jüdischen Staat nie anerkannt."

Lassen wir uns nicht weiter vom polemischen Geblubber eines auserwählten...Linken ablenken, sondern wenden wir uns einem weiteren Kernelement der Erklärung zu:

Die Fraktionen schlagen einen regelmäßigen Expertenbericht zum Antisemitismus in Deutschland vor und fordern die Bundesregierung auf, das jüdische Leben weiter intensiv politisch zu unterstützen und zu schützen.

Und wer schützt euch, wer schützt mich, wer schützt unser deutsches Leben und unsere Zukunft?

Es heißt weiter:

Bewährte Modellprojekte gegen den Antisemitismus sollten finanziell dauerhaft abgesichert werden. Ferner soll geprüft werden, ob die bestehenden Bundesprogramme gegen Antisemitismus den Schutz von Opfern antisemitischer Straftaten ausreichend berücksichtigen. In den Schulen muss nach Auffassung der Antragsteller die Ablehnung des Antisemitismus nicht nur erlernt, sondern auch verinnerlicht werden

Ganz davon abgesehen, daß wir es hier mit Umverteilungsleistungen zu tun haben, die der gesamten Volkswirtschaft nicht gut tun können, so ist zumindest ein Zweifel am eigenen Tun zu erblicken. In der Ethik lautet eine Kernmaxime: Eine verabscheuenswerte Tat findet nach ausreichender Anschauung durch das Gros der Menschen keine Wiederholung mehr, so daß die Minderheit zu vernachlässigen wäre.

Und Antisemitismus soll doch zweifelsohne dazu gehören. Wozu bedarf es also einen Training gegen Antisemitismus? Einen Anti-Antisemitismus also.

 

Kraftschlag fragt uns nun, ob uns dieses Land noch jemals verstehen wird? Ja, stellen wir uns doch diese Frage einmal...

Krafschlag – Wird uns dieses Land je verstehen?

 

Kalenderblatt

 

Marillion – Man of a thousand Faces

 

"Wir werden den amerikanischen Traum neu beleben." Das rief der designierte  Präsident der USA Barack Obama 10.000 Menschen in Chicago zu. Und diese brachen in einen gewaltigen Jubel aus. Quasi wie immer, wenn Obama dieser Tage an einem Ort auftaucht.

Doch, warum jubeln die Menschen, denn bei unübersehbarem Populismus?

Der amerikanische Traum ist der Traum von der amerikanischen Freiheit. Vom liberalen Wirtschafts- und Gesellschaftsgedanken.

Es wäre eine glatte Lüge Obama in genau diesem Zusammenhang sehen zu wollen.

Obamas Ideen sind keineswegs neuer Natur. Ein wenig innenpolitisch die soziale Schiene aus Fürst von Bismarcks Zeiten, ein wenig mehr Staat, der die liberale Freiheit einzäunt und ein Haufen Probleme, die auf den neuen Präsidenten warten. Und nicht nur das. Ein Haufen Wahlversprechen, die es nun zu halten gilt. Warten wir doch gespannt, wie schnell die USA aus dem Irak abziehen, wie schnell das Problem um Afghanistan gelöst ist und wie sich die Situation mit Rußland entspannt.

Der Hoffnung in der Welt groß, der Optimismus jedoch eher gedämpft. Und welcher Indikator spiegelt fast immer exakt das Befinden des wichtigsten Motors der Kapitalspinne wieder? Natürlich die Börse. Und hier wurde Obamas Wahl quasi gleichgültig aufgenommen.

Warum? Denn der Weg wird bei aller Hoffnung, den die kleinen Leute der Welt in den großen schwarzen Messias stecken mögen, schon klar skizziert. So wünscht sich Frau Merkel ein starkes Amerika, so bekräftigt Rußland sein Raktenabwehrschild in Polen gegen das Projekt der USA in Osteuropa.

Der Weg der USA wird sich auch mit Obama nicht verändern, dieser Weg wird nur ein wenig neu definiert. Obama ist zu sehr Amerikaner, um diese ausgetrampelten Pfade zu verlassen. Ja, sogar ein Musteramerikaner nach neuester Prägung: Er ist weder schwarz noch weiß, er ist eher milkaschokoladenbraun und repräsentiert auf lange Sicht wohl den neuen amerikanischen Weltbürger.

Und darüber freut sich auch unser Freund Sarkozy. Der bei aller beflissentlichen Anbiederung in seinem Gratulationsschreiben nicht einmal Obamas Namen korrekt schreiben konnte.

Ein peinlicher Fehler: Er schrieb "Lieber Barak", statt "Lieber Barack", berichtet die französische Website mediapart.fr. Der Rest des Schreibens ist gedruckt - und offenbar fehlerfrei.

Na immerhin...

 

Ja, und nun zu dem zweiten Manne im Studio Hannover. Diesmal wird er wieder direkt zu hören sein. Das Wort hat Sokrates, der anschließend an meinen Kommentar zur Wahl des US-amerikanischen Präsidenten seinen, gewohnt bissigen, Seitenblick zum Besten geben wird.

 

 

Beitrag Sokrates

 

Bevor wir uns den nächsten Tagen in der deutschen Geschichte widmen möchten, lauschen wir dem Wiener Blutwalzer komponiert von Franz Josef Strauß

 

Strauß – Wiener Blutwalzer

 

Kalenderblatt

 

Katatonia – Walking by A Wire

 

Es heißt nun: Y-gelöst oder Y-aufgelöst. Denn das Thema Ypsilanti sollte in Hessen nun nach den vergangenen Tagen endgültig der Geschichte angehören.

Nachdem Ypsilanti schon einmal keine entscheidende Mehrheit der Delegierten im hessischen Landesparlament hinter sich bringen konnte und an dem mutigen Einschreiten von Dagmar Metzger scheiterte, Radio DSD berichtete, wollte die Dame mit dem Y erneut versuchen und rannte prompt gegen die Wand, die schon lange Zeit dort stand, die sie aber beflissentlich übersah.

Denn wo keine Wand sein darf, da ist sie auch nicht.

Diese Wand waren erst Dagmar Metzger, dann die Linkspartei, und dann gleich 4 Politiker des eigenen Lagers, zu denen wiederum Dagmar Metzger zählte.

Und der Grund, warum die Wand nicht vorhanden sein durfte liegt in persönlichen Erwägungen begründet. Oder kürzer: Um des Arbeitsplatzes willen. Doch nun hat Frau Y genau das Gegenteil erlangt und sich und das ganze Bundesland in das politische Abseits befördert. Auch das ist Demokratie.

Auch als typisch erscheint es, wenn drei der nun 4 Delegierten, die gegen die Tolerierung einer Regierung unter Y mit Hilfe der Linkspartei, ihren Entschluß bis zuletzt zurückhielten und Frau Y somit in das sprichwörtlich offene Messer laufen ließen.

Ypsilanti hat die SPD in das totale Aus manövriert. Sie ist gleich mehrfach gescheitert. Aber nicht nur sie ist gescheitert. Die SPD ist bis in die zweite Reihe verbraucht.

Neun Monate nach der Landtagswahl ist völlig offen, wie es in Wiesbaden politisch weitergehen soll. Prinzipiell könnte die geschäftsführende Regierung bis zu den nächsten regulären Landtagswahlen 2013 amtieren. Geschäftsführend agiert Roland Koch deshalb, weil er seit der Landtagswahl vom Januar über keine Mehrheit mehr verfügt: Die hessische Verfassung erlaubt es nicht, eine Regierung zu entlassen, solange nicht eine neue ordnungsgemäß gewählt ist. Doch wahrscheinlich ist es nicht, dass Koch weiter geschäftsführend im Amt bleibt: Er hatte in der Vergangenheit mehrfach betont, dieser Zustand dürfe nicht länger als ein Jahr andauern.

Also schauen wir mal, was uns das Tollhaus des Weiteren zu bieten hat.

 

Und nun etwas für Freunde der härteren Gangart. Es kommen Abolition mit „Globalisierungswahn“

 

Und nach dem Globalisierungswahn schwenken wir um nach Franken. Denn dort sitzt der Oberfranke in unserem Studio Franken bereit. Also bitte...

 

Oberfranke

In Frankfurt zeigte sich Samstags Nacht, vor zwei Wochen gegen 2200 mal wieder was der von diesem maroden Staat hervorgerufene und ungelenkte Frust der Menschen anrichtet...

 

Fünf Männer traten minutenlang auf ihr durch Schläge und anschliesender Flucht geschwächtes und gestürztes Opfer ein - und das offenbar aus purer Lust an Gewalt!

 

Harmlos begann es um 22.00 Uhr als einer der Täter auf ihn zugekam und fragte, warum er so blöde gucke, berichtete er laut Polizei. Er habe geantwortet, dass er auf die U-Bahn warte. Plötzlich habe ihn der Mann mit der Faust mehrere Male gegen den Kopf geschlagen.

 

Daraufhin traktierten ihn die fünf Angreifer mit Fußtritten. 30 bis 40 Mal hätten sie hauptsächlich gegen seinen Kopf getreten, sagte das Opfer. Er habe Angst um sein Leben gehabt und befürchtet, dass die Männer auch bewaffnet sein könnten.

 

Erst nach etwa zwei Minuten haben die Täter von ihm abgelassen und auf die andere Seite der Haltestelle geflüchtet. Ein hinzu eilender Zeuge musste den 36-Jährigen stützen und begleitete ihn bis zur U-Bahn.

 

Die Polizei berichtete weiter, bereits eine Viertelstunde vor dem Überfall hätten vermutlich zwei Mitglieder derselben Tätergruppe einen 37-jährigen Mitarbeiter einer nahegelegenen Tankstelle bedroht. Die Jugendlichen seien ihm auf seinem Heimweg gefolgt und hätten ihn beschimpft. Er sei ihnen allerdings entkommen.

 

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Auch die Türkei hat "Gesicht gezeigt", ausgerechnet die so nahe an der westlich orientierten Regierung platzierte und aufgeklärte Polizei hat einen Skandal erster Güte aufzuweißen...

 

Die beiden Polizisten haben offenbar nicht gewusst wie eine Kamera aussieht oder was der Kasten an der Wand ist, als sie in einer Videoüberwachten Zelle Sex mit einer Prostituierten hatten!

 

Sie hatten in einer Pension in einer Touristenhochburg eine türkische Prostituierte in Gewahrsam genommen und ihr dann während der Nachtschicht Geld für Sex geboten...

 

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Am Dienstag fand eine weitere Wahl in Kalifornien statt, dabei ging es allerdings nicht um den Präsidenten sondern um die Homo-Ehe, wer jetzt schon durch die mehr als dümmlich erscheinenden Wahlergebnisse der Presidentschaftswahl rückschlüße zieht liegt warscheinlich falsch.

 

In dem Westküstenstaat votierten 52,1 Prozent der Wähler für das Verbot der Homo-Ehe, das ist nicht besonders viel mehr als die Hälfte aber reicht aus um rechtlich gesehen den Willen des Volkes durchzusetzen.

Noch im Mai kippte das Oberste Gericht von Kalifornien das Ergebnis einer ähnlichen Volksabstimmung aus dem Jahr 2000, bei der sich noch 61 Prozent der Kalifornier gegen gleichgeschlechtliche Eheschließungen ausgesprochen hatten.

 

Nun werden die bereits 18.000 Lesben und Schwule welche sich in Kalifornien bereits das Jawort gegeben haben zittern müßen...

 

Vielen Dank in das Studio Oberfranken und damit noch einmal zurück in das Studio Hannover, welches in dieser Woche die Ehre hat euch, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer zu verabschieden. Bleibt uns auch weiterhin treu und tragt die Stimme Deutschland hinaus in die Welt, von Mann und Frau, zu Greis und Kind.

 

In der kommenden Woche wir der Wochenrückblick voraussichtlich zu einem späteren Zeitpunkt erscheinen, dafür jedoch mit einer Überraschung aufwarten, wie ich vermute.

 

Gehabt euch wohl! Heil euch!


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Der 84. WR vom 02.11.2008
Geschrieben von Oberfranke, am Sonntag, 2. November 2008
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  • Mogadischus Rechtsprechung bei Vergewaltigung
  • Die Kalaschnikow im Handgepäck
  • Ein Leben zerstört und das Urteil interessiert kaum
  • Eine weitere Auswirkung des orwelschen Staates
  • Australien will sich gesund halten - richtig so!
  • Das Konjunkturprogramm




Willkommen zum nunmehr 84. WR vom 02.11.2008, wir werden uns mit In- sowie auch Ausländischem Rechtsverständniss und zu guter letzt mit unserem Kunjukturprogramm beschäftigen, zuerst aber gibts das Kalenderblatt vom 27.Oktober:
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--Kalenderblatt: 27. Oktober
--Musik: Burn Down - Niklas war...

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Das waren Burn Down mit "Niklas war" aus ihrem neuen Album "Zyklon Sturm der Vergeltung".
Nun aber schnell zu unserem Auslandskorespondenten Thzamus der über Mogadischu's Rechtsverständniss zu berichten weis:

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In Mogadischu wurde ein 13-jähriges Vergewaltigungsopfer brutal hingerichtet.
Drei Männer hatten sie vergewaltigt, sie wollte ihre Peiniger anzeigen - doch die Justiz der somalischen Stadt Kismayo sah den Fall anders. Das 13-jährige Mädchen wurde wegen außerehelichen Geschlechtsverkehrs zum Tod durch Steinigung verurteilt.

Das Mädchen hatte angegeben, von drei Männern vergewaltigt worden zu sein. Die islamische Miliz, die die Stadt Kismayo kontrolliert, verurteilte sie laut Amnesty aber wegen Sex außerhalb der Ehe. Die Steinigung war bereits am 27. Oktober vollstreckt worden, rund tausend Zuschauer sollen in einem Stadion in der Hafenstadt Zeugen des brutalen Schauspiels gewesen sein.
Die auch in Afrika zu verschleierungszwecken genutzen Medien hatten das Alter der Verurteilten in ihrer Berichterstattung nach der Hinrichtung noch mit 23 angegeben. Aishas Vater bestätigte nun aber nach Angaben von Amnesty International, dass das Mädchen erst 13 gewesen ist...

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--Kalenderblatt: 28. Oktober
--Musik: NSDAP - Unter dem Sonnenzeichen
--Kalenderblatt: 29. Oktober

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Kommen wir nun zur Rubrik "dumm & dämlich - die BRD und ihre Bürger"

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Schon einige Zeit ist es her da hat ein Blöder Spruch über eine "Kalaschnikow im Handgepäck" einen Urlaub versaut...

Die Bemerkung, er hätte eine "Kalaschnikow" im Handgepäck, hat einen 57-jährigen Rostocker und seine Frau die Urlaubsreise nach Mallorca gekostet.
 
Wie die Polizei berichtete, sollte der Mann bei der Gepäckabfertigung am Flughafen Rostock-Laage mehrere Metallgegenstände im Handgepäck erklären. Statt des Sturmgewehrs kamen bei der Kontrolle durch Polizeibeamte nur zwei Sonnenschirme zum Vorschein.
 
Der Pilot verweigerte dem 57-Jährigen anschließend den Mitflug. Weil gegen ihn wegen des Vortäuschens einer Straftat ermittelt würde, hieß es. Die Sonnenschirme müssen nun wohl an der Ostsee aufgebaut werden.

Welch überaus lehrreiche Geschichte über die wirkungsweiße und Prioritätenverteilung der deutschen Justitz - ich bekomme glatt den Eindruck das zwei Sonnenschirme schon schlimmer als manch wirkliche Straftat wiegen...

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--Kalenderblatt: 30. Oktober
--Musik: Spock´s Beard - Day for Night
--Thzamus's Gedicht: "Harren im Sturme"
--Kalenderblatt: 31. Oktober

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Marburg - Ein junger Mann, der zusammen mit drei Bekannten im Januar diesen Jahres einen 22-Jährigen fast zu Tode gequält hat, ist am heutigen Freitag vom Landgericht Marburg zu elf Jahren Haft verurteilt worden. Im Urteil wurde dem 20-Jährigen schwere Körperverletzung zur Last gelegt.

Für zwei mitangeklagten Frauen im Alter von 17 und 22 Jahren ordnete das Gericht die Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus an. Beide Frauen leiden unter Persönlichkeitsstörungen, wie der Vorsitzende Richter Thomas Wolf in der Urteilsbegründung sagte. Die Unterbringung in der Psychiatrie sei "wie im Gefängnis", betonte der Richter. Man komme erst wieder heraus, wenn man keine Gefahr mehr für andere darstelle.

Wolf betonte, die Unterbringung der beiden Frauen in der Psychiatrie bedeute nicht "ein bisschen Klapse und dann raus". Vielmehr sei die Einweisung die schärfste Sanktion, die die Strafgerichtsbarkeit verhängen könne. Die beiden Verurteilten dürften die Klinik erst verlassen, wenn klar sei, dass sie für die Öffentlichkeit keine Gefahr mehr darstellten.

Eine Tat, "die in ihrer Schrecklichkeit nur selten vorkommt"

Gegen die Urteile ist Revision zulässig. Die drei Angeklagten nahmen die Urteile äußerlich gefasst, zum Teil mit starrem Blick oder gesenktem Kopf auf. Sie hatten zum Prozessauftakt Geständnisse abgelegt. Ein vierter Mittäter muss sich in einem weiteren Prozess wegen versuchten Mordes verantworten.

Hier wurde Sinn- und grundlos ein Leben zerstört - Wollen mal sehen was in den nächsten Prozessen so verschärft oder gemildert wird - Radio DSD bleibt dran!

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--Thzamus: Geburtenrückgang.mp3
--Musik: Feuerwehr - Waehle den Notruf 112

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Ihren jüngsten Sohn erdrosselte sie mit einem Schal, den Älteren erstickte sie mit einem Kissen: Vor dem Landgericht Regensburg musste sich die Mutter der beiden Kinder wegen zweifachen Totschlags verantworten. Ein Gutachter - WELCH WUNDER - stellte jedoch jetzt die Schuldunfähigkeit der Frau fest.

Das Regensburger Landgericht bestimmte am heutigen Freitag die Einweisung, da es die 38-Jährige nicht wegen zweifachen Totschlags verurteilen konnte. Ein Gutachter hatte die Schuldunfähigkeit der Frau festgestellt. Die Frau leidet seit Jahren unter einer Psychose. Deshalb sei es nicht zu einer Verurteilung, sondern zu einem sogenannten Sicherungsverfahren gekommen, so eine Gerichtssprecherin.

Der Vorsitzende Richter Karl Nußstein sagte in seiner Urteilsbegründung, wegen der Krankheit bestehe die Gefahr, dass die Frau gegen andere Menschen gewalttätig werde. Erst nach einer Heilung kann die 38-Jährige nun mit einer Entlassung rechnen. Die Zwangseinweisung muss mindestens einmal pro Jahr von einem Gericht überprüft werden.

Solche Vorfälle sind eben die Nebenwirkung des "ständigen in angst halten des Volkes", Verfolgungswahn, Kontrollverlust und sonstige Wahnvorstellungen werden hoffentlich auch bald die Schöpfer dieses Angskonstrucktes befallen und zerstören...

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--Musik: Burn Down - Toleranzien
--Kalenderblatt: 1. November
--Thzamus's Gedicht: "Tod im Moor"

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Shaquille aus London war 14 Jahre alt, als er vor einer Bank im Park verblutete. Ben starb mit 16, Robert mit 18: Schon 27 Jugendliche wurden in diesem Jahr in der britischen Metropole von Gleichaltrigen mit Messern erstochen. Polizei und Politik agieren bislang weitgehend hilflos.

In diesem Jahr stellten Londons Polizisten 2600 Messer bei Durchsuchungen von Jugendlichen auf der Straße sicher.

Einem Bericht der Tageszeitung "Independent" zufolge liegt die Zahl der Messerstechereien ungleich höher, als es die Zahlen der Polizei nahelegen: 2007 seien 14.000 Menschen mit Stich- und Schnittwunden in Krankenhäuser eingeliefert worden - ein Anstieg von 19 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Gemordet wurde weil sich ihre Mörder allein durch ihre Blicke herausgefordert fühlten, Streit anzufangen oder weil sie zufällig in einen Bandenkrieg in ihrer Sozialwohnungssiedlung hineingeraten waren. Allen Fällen ist eins gemeinsam: Die Opfer waren zur falschen Zeit am falschen Ort. Viele Londoner hatten sich jahrelang in Sicherheit gewiegt, Messerstechereien als Problem für und nicht VON soziale Minderheiten abgetan...
Nun wird sich hoffentlich etwas ändern - und den Menschen in England wieder das Recht zur Selbstverteidigung gegeben - den durch das totale Verbot von zB. Messern in der Öffentlichkeit hat sich das Problem weder gelöst noch verbessert.
Und hoffentlich lernt auch der Rest der EU inklusive Deutschland wohin Verbote führen!

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--Kalenderblatt: 2. November
--Musik: Hitlerjugend - Der Himmel grau und die Erde braun

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Ein deutscher Arzt ist in Australien mit einem Einwanderungsantrag gescheitert, weil sein Sohn behindert ist. Der Junge hat das Down-Syndrom. Der 13-jährige Lukas könne dem Steuerzahler eines Tages zu sehr auf der Tasche liegen, beschied die Einwanderungsbehörde - und löste damit in Australien einen Sturm der Entrüstung aus. Internist Bernhard Möller aus Deutschland ist schwer enttäuscht. Er will Einspruch erheben, weil aus Deutschland gewöhnt alles minderwertige per Gesetz

Die Einwanderungsbehörde hatte Zweifel, dass Möller, der sich in seiner Australischen Wahlheimat innerhalb von zwei Jahren eine riesige Fangemeinde aufgebaut hat, das richtige für Australien ist.

"Die Verweigerung der unbefristeten Aufenthaltsgenehmigung ist im besten Interesse der australischen Gesellschaft, weil ein Familienmitglied nicht die gesundheitlichen Voraussetzungen erfüllt", beschied sie. "2007/2008 haben sich 150.000 Ausländer in Australien angesiedelt. Wenn keine Gesundheitschecks gemacht würden, wäre die Bürde fürs Australische Gesundheitssystem unhaltbar."

Für Behinderungen kann man freilich wenig bis nichts, denoch sollte es verständlich sein das sich bei einer Umsiedlung sorgen um die Zukunft des gewählten Sozialsystems gemacht wird...
Genauso selbstverständlich sollte es hierzulande werden die scharen einwanderungswilliger in nicht nur gesundheitlicher hinsicht zu betrachten - den eigentlich ist hier schon 10 nach 12!!!

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--Musik: Hübi - Schwarz, rot, blond und schnuckelig (Das Lied von der Bundeswehr)

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Und zuletzt noch ein von Sokrates verfasster Beitrag den er diesmal nicht selbst sprechen konnte:

Die große Koalition sieht eine große Gefahr am Himmel heraufziehen: Die Finanzkrise führt zu riesigen internationalen Belastungen, der Gesundheitsfonds droht zu einem Fass ohne Boden zu werden und die Konjunktur bewegt sich einer starken Rezession entgegen. Und das auch noch ein Jahr vor der nächsten Bundestagswahl. Auweia. Da liegt die Schlussfolgerung nahe, dass die etablierten Parteien weiterhin empfindliche Stimmenverluste zu verkraften haben und die NPD in den Reichstag einziehen kann. Dies wäre der Anfang vom Ende der ewigen Schuld, der Zersplitterung Deutschlands, der Fremdherrschaft und der Ausbeutung weiter Teile der Bevölkerung zugunsten einer kleinen Oberschicht.
Damit dies nicht passiert, bedienen sich die feigen Kollaborateure einem Mittel, das schon die Franzosen zur Zeit des Heiligen römischen Reiches Deutscher Nation gegen die Menschen anwandten: Die Subsidienzahlungen erkauften das Stillhalten der Menschen. In Zeiten, in denen Ehre und Pflichterfüllung für die meisten Menschen keine Bedeutung mehr haben, ist diese Bestechung -ohne eine Änderung der Politik wohlgemerkt- auch am ehesten erfolgreich. Dies wissen auch die Berliner Pfründe-Inhaber – und zaubern eine Rentenerhöhung von deutlich über 2 Prozent aus ihrem Hut hervor, obwohl schon jetzt die Renten kaum noch zu bezahlen sind. Auch ein Konjunkturprogramm in Milliardenhöhe soll die Wähler geneigter machen: In den nächsten beiden Jahren gehe es um ein Volumen von 20 bis 25 Milliarden Euro, sagte SPD-Fraktionschef Peter Struck der „Berliner Zeitung“ vom Donnerstag. Darin ist auch die Förderung der Gebäudesanierung bis 2015 enthalten. Anstatt energie- und umweltfreundliche Maßnahmen gesetzlich vorzuschreiben – was effizienter wäre – wird hier Steuergeld verbrannt – Geld, das diejenigen, die solche Programme beschließen, nicht aufbringen brauchen.
Auch Abschreibungsmöglichkeiten für Unternehmen werden verbessert. Dies entlastet vor allem die großen Unternehmen, die es am wenigsten nötig haben. Hier werden Gewinne abgeschöpft, während Verluste wie in der Finanzkrise sozialisiert werden, obwohl die Lügenbarone der SPD doch eigentlich genau das verhindern wollten – angeblich jedenfalls. Ausbaden darf diese Politik der Steuerzahler: Zu der Frage, ob die Koalition unter diesen Umständen wie geplant bis 2011 einen ausgeglichen Haushalt vorlegen könne, sagte Struck: „Das wird nur sehr schwer zu schaffen sein. Aber es bleibt unser Ziel.“
Was soll der gute Struck denn auch sonst sagen? Wir legen die Axt an alle staatlichen Sanierungsversuche und stürzen das Land noch mehr in den tödlichen Abgrund aus Verschuldung, steigenden Zinsen und daraus folgend weiterer Verschuldung? Nein, er wird erst das Scheitern anerkennen, wenn ein Blinder sieht, was passiert ist. 2011 ist schließlich nach der Bundestagswahl – und somit mit Blick auf 2009 uninteressant. ,,Es nutzt unseren Kindern, wenn wir dazu beitragen, dass die Finanzkrise nicht voll auf unsere Wirtschaft durchschlägt“, sagte Struck dem Blatt.
Es würde den Kindern noch mehr nutzen, wenn Sie die Verantwortlichen die Zeche zahlen lassen würden und die kranke Säule der Privatbanken zerschlagen würden, Herr Struck! Aber dazu müssten Sie nationale Interessen vertreten – nicht die des Kapitals ( welches -ganz nebenbei bemerkt- vorwiegend in der Hand von Ausländern ist, anstatt in Deutschen Händen. Und was interessiert es denn einen Ausländer, ob in Deutschland die Konjunktur leidet? Hauptsache, die Rendite passt! )
Focus-online berichtet: ,,Um der angeschlagenen Autoindustrie unter die Arme zu greifen, will die Bundesregierung zudem die Kfz-Steuer für Neufahrzeuge teilweise aussetzen. ´´
Natürlich wird auch hier an die armen Autobauer gedacht: Nach Jahren der Preissteigerung und immer stärker steigenden Kraftstoffpreisen bei gleichzeitigem Festhalten an Benzin – getriebenen Fahrzeugen ist es ja wohl kein Wunder, dass sich Autos nicht mehr von alleine verkaufen. Aber anstatt die Herren Autobauer zu zwingen, umweltfreundlichere Autos zu bauen, wird lieber die Steuer auf Neuwagen gesenkt – eine Entlastung vorwiegend wohlhabenderer Mitmenschen, die sich einen Neuwagen mit horrenden Wertverlusten in den ersten Jahren leisten können. Der kleine Mann bleibt uninteressant, wie ein in die Pflicht nehmen der Autokonzerne.
Festzuhalten bleibt nur eins: Die Parteien im Bundestag haben es weder geschafft, die Massenarbeitslosigkeit oder sinkende Realeinkommen in den Griff zu bekommen, noch Umweltschutz und einen ausgeglichenen Staatshaushalt herzustellen. Von der Durchsetzung der Gerechtigkeit gegenüber Deutschland und der Wiedererlangung der nationalen Freiheit mal ganz abgesehen.

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--Verabschiedung
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Wochenrückblick vom 26.10.2008
Geschrieben von Oberfranke, am Sonntag, 26. Oktober 2008
Favoriten 6

Die Themen:
  • Afghanistan: Wo der Soldat auf sich gestellt wird
  • Erheiterndes: Pfeil und Bogen
  • Erschreckendes: Babyleiche in Waschmaschine
  • Das liebe Geld: Alle ausser deutsche werden entschädigt!
  • Die Landwirtschaft: Mal anders betrachtet
  • Fünf Jahre Irak-Krieg
 
Das Manuskript:
 
Themen:

-Afghanistan: Wo der Soldat auf sich gestellt wird
-Erheiterndes: Pfeil und Bogen
-Erschreckendes: Babyleiche in Waschmaschine
-Das liebe Geld: Alle ausser deutsche werden entschädigt!
-Die Landwirtschaft, mal anders betrachtet
-Fünf Jahre Irak-Krieg

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Willkommen zum WR #83 vom 26.10.2008 Heute beschäftigen wir uns mit traurigen und auch mit einigen belustigenden Themen - aber was dieser Wochenrückblick mal wieder vor allem zeigt ist die absurde Normalität der BRD...

Wir beginnen ganz Neo-Traditionel mit dem dieswöchigen Kalenderblatt, für Montag:

--Kalenderblatt_20.Oktober

--Musik: "Nordwind - Stoertebecker"

Im Verlauf der verganngenen Woche sind in Afghanistan zwei deutsche Soldaten und fünf Kinder bei einem Selbstmordanschlag getötet worden.
Nun hat Franz Josef Jung, der Kriegs- ähh Verteidigungsminister, welcher bisher immer Formulierungen wie "aus dem Leben gerissen" und "ums Leben gekommen" verwendet hatte auf der Trauerveranstaltung in Zweibrücken erstmals von "gefallenen" Truppenmitgliedern gesprochen.
Jung der die Verwendung des Wortes "Krieg" im Zusammenhang mit Afghanistan stets ablehnt und dafür von eimem bewaffneten Konflikt spricht hat offensichtlich - wenigstens Teilweise - auf die Forderungen von Medien, Bevölkerung und nicht zuletzt aus Reihen der Bundeswehr die Sache endlich beim Namen zu nennen reagiert.
Die Deutsche Opferzahl steigt mit dem 25-jährigen Stabsunteroffizier und dem nur 3 Jahre jüngeren Stabsgefreiten auf insgesamt 30.

Während sich niemand in Deutschland und schon gar nicht in Afghanistan über die fünf zufällig mitgetöteten Kinder aufregt muß sich der Führer des Checkpoints an dem vor einigen Wochen eine Frau und zwei Kinder getötet wurden weil sie wie es sonst nur Atentäter machen trotz Stopschilder und der üblichen einweisungsposten weiter auf den Kernbereich des Checkpoints zurasten nun vor Gericht verantworten. Ohne hilfe seiner ihn schickenden Regierung...

Hören wir nun das Kalenderblatt für den 21.Oktober

--Kalenderblatt_21.Oktober
--Musik: Wilhelm Strienz - Heimat, Deine Sterne

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Jetz aber lieber zu einer etwas erheiternderen Geschichte:

Eine neue Generation von Jägern will das Wild wieder mit Pfeil und Bogen zur Strecke bringen - und hält die lautlose Tötung sogar für tierschutzgerechter als die Gewehrjagd. Doch derzeit ist die Methode nur im Ausland erlaubt, Traditionalisten kämpfen gegen die Zulassung in Deutschland - den hierzulande ist das Töten von Tieren mit Pfeil und Bogen schon seit langem streng verboten.

So ein Pfeil erreicht abgeschossen von einem guten Jagdbogen etwas mehr als 320 Stundenkilometern - die Höchstgeschwindigkeit eines Ferraries, das sind umgerechnet etwa 89m/s, ein in Deutschland frei verkäufliches Luftgewehr hat ca 150m/s (jedoch maximal 175m/s) das sind dann schon 630km/h und jetzt vergleichen wir das ganze noch mit dem Kaliber 5,6 wie es von Kleinkalibrigen Jagdbüchsen mit einer Geschwindigkeit von ca. 900m/s verschossen wird was umgerechnet immerhin schon 3240km/h sind...
Und diese Dampfknallerbsen glauben wirklich  das diese art zu Töten die beste für die Tiere ist...

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Und wer bisher Thzmaus vermisst hat sei nun beruhigt, den hier kommt er, der unvergleichliche, der einzigartige... aber was red' ich ihr kennt ihn ja alle:

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Schon verganganen Sonntag wurde in Großkugel die Leiche eines neugeborenen Mädchens in einer Waschmaschine gefunden. Nun steht die Mutter unter Verdacht, eine weitere Schwangerschaft verheimlicht zu haben.

Drei Tage nach dem Fund ihres toten Babys in einer Waschmaschine wird die 27-jährige Mutter verdächtigt, bereits im vergangenen Jahr eine Geburt verheimlicht zu haben. Ein Sprecher des Saalekreises bestätigte am Mittwoch einen entsprechenden Bericht der "Leipziger Volkszeitung".

Demnach habe sich eine Kinderärztin Ende 2007 an das Jugendamt der Kreisverwaltung gewandt. Die Ärztin habe damals den Verdacht geäußert, dass die Frau schwanger sei, obwohl diese das abgestritten habe.

Erst die weiteren Ermittlungen werden zeigen wie kaputtregiert so mancher Mensch wirklich ist...

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Bei soviel Abartigkeit wollen wir doch mal hören ob es sowas früher auch schon gab oder ob wir uns zurecht nach der guten alten Zeit sehnen...

--Kalenderblatt_22.Oktober
--Musik: Zillertaler Türkenjäger - Das Reich
--Werbung: Lüger - Wo ist dein Sieg?
--Kalenderblatt_23.Oktober

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Schon vor Wochen scheiterte die Vertriebenenorganisation Preußische Treuhand mit ihren Beschwerden gegen Polen vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg.
Das Gericht erklärte die Entschädigungsklagen deutscher Vertriebener für unzulässig.

Nun hat die "jüdische Masche" auch in Italien Anhänger gefunden, dort verurteilte ein Kassationsgericht Deutschland zu Entschädigungszahlungen an Angehörige von Opfern der Naziverbrechen - Die Familien von neun Opfern aus dem oskanischen Dorf Arezzo hatten mit ihren Klagen vor einem italienischen Militärgericht im September 2007 Recht erhalten und eine Summe von 800.000 Euro zugesprochen bekommen.

Damit ist Deutschland erstmals in entscheidender Instanz in einem Strafverfahren um Verbrechen aus den Kriegsjahren dazu verurteilt worden, Schadensersatz zu leisten.
Dies könnte und ich bin mir da gaaaaaanz sicher andere Klagen nach sich ziehen...

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--Kalenderblatt_24.Oktober

Und auf Wunsch spielen wir nun:

--Musik: ? - I Won't Back Down
--Kalenderblatt_25.Oktober
--Musik: 6. Heeresmusikkorps - Regimentsgruß

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--Sokrates: Landwirtschaft
--Musik: Leitwolf - Musterdemokrat

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Fünf Jahre dauert der Irak-Krieg inzwischen: Nun geben Vertreter der US-Regierung krasse Fehler zu.  Jedoch bedauern sie nicht den Feldzug selbst als falsch - sie sagen: er sei lediglich schlecht verlaufen.

Führende Vertreter der US-Neokonservativen haben gegenüber der "Zeit" krasse Fehler im Zusammenhang mit dem Irak-Krieg eingeräumt, Sätze wie

"Ich hätte nie geglaubt, dass wir das so böse verpatzen würden"

"Wir haben einen schrecklichen Preis bezahlt, aber nicht wegen des Krieges als solchen, sondern weil er so schlecht gelaufen ist"

oder

"Und heute glaubt weder Nordkorea noch Iran, dass unsere Diplomatie von glaubwürdigen Drohungen flankiert wird."

und

"Wir kannten den Feind nicht."

oder mein persöhnlicher Favorit:

"Wir wollten Befreier sein, sind aber nach fünf, sechs Monaten zur Besatzungsmacht und Zielscheibe geworden."

täuschen nicht darüber hinweg das diejenigen welche sie aussprechen sich nun nur bei den Demokraten welche die US-Wahl vorraussichtlich gewinnen werden einschleimen wollen.

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Ja, und zum Abschluß bleibt uns nur noch euch eine gute nächste Woche zu Wünschen und das Kalenderblatt des heutigen Tages zu verlessen, bis zum nächsten WR!

--Kalenderblatt_26.Oktober
--Musik: ? - Geheimnis des Stahls

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Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 26. Oktober 2008 )
 
Sendemanuskript Wochenrückblick Nr. 82
Geschrieben von Thzamus, am Samstag, 18. Oktober 2008
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Heil euch werte  Hörerinnen und Hörer. Es ist wieder das Ende der Woche erlangt, heute ist der zweite Tag der wochenendlichen Ruhephase und somit der 7. Tag erreicht, an dem der Mensch seinen Ruhetag einlegen sollten.

 

Doch die absolute Ruhe mag wohl nur in unsere Glieder Einzug halten, nicht jedoch in unsere Herzen, die sich stets sorgen, die stets strebsam sein wollen.

 

Bevor wir in die profane Alltagswelt eintauchen wollen, verlese ich ein erneut selbstverfasstes Gedicht, welches das ewige, oftmals unglückselige, weil erfolglose Suchen nach Wahrheit und menschlichem Fortkommen zum Thema hat.

Ich habe es: „Ewig glückliche Suche“ genannt.

 

Es lacht die Sonn‘ vom Himmelszelt

Unendlich blau hinauf zu Gott

Den Blick hinab, die schöne Welt

Es treibt das Leben immer fort

 

Die Erd‘ in ihrem Lauf so lang

Zieht im Äther ihre Bahn

Der Geist verzagend, zitternd, bang

Taumelnd zwischen Hoch und Wahn

 

Die ew’ge Tiefe war’s

Die manch einen rief zu sich

Doch der Wenige sah’s

Des Scheines bitteres Gesicht

 

In seiner Stube saß der Denker

So oft beim Kerzenscheine da

Und war er doch auch nicht der Lenker

So war es nicht des Lebens bar

 

„Was grüble ich doch über manch Geschick

So ewig lang und ohne Sinn

Doch verliere nie den Blick

Auf der Jagd – oh ja – nach dem letzten Ding

 

Und bis ins Alter will ich’s wagen

Zu sehen, was noch niemand fand

So will ich denn die Lasten tragen

Und sie halten in der Zeit aus Sand“

 

So sucht‘ er stets, doch fand er nie

Doch glücklich ward er stets gesehen

Denn wo er ging, da saßen sie

In Profanitäten Wohl und Wehen

 

Seien wir wie der Denker. Wir müssen uns überhaupt erst auf den Weg begeben, um ein Ziel, einen Traum zu erlangen.

 

 

 

 

Das war ein wunderschönes Stück von Frank Rennicke, das sogleich den Übergang hin zum politischen Geschehen der letzten Tage, der letzten Woche führen bilden soll.

 

Ein Thema hat sich wie ein roter Faden durch diese Woche gezogen. Der Tod Jörg Haiders. Fast täglich konnte die sensationslüsterne Presse neue Erkenntnisse, neue Enthüllungen präsentieren und ihn offenkundig mal mehr Mal weniger als verantwortungslosen Verkehrsteilnehmer brandmarken.

Jeder darf über den Mann denken, was er will, und längst nicht alle seine Affinitäten gut heißen, doch bietet dieser Fall ein gutes Beispiel dafür, was heute Medienberichterstattung heißt.

 

Betrachtet man aufmerksam (oder auch nicht aufmerksam) die Schlagzeilen und Inhalte zu diesem Thema, dann mag der geneigte Leser sogleich feststellen, daß die Meldungen sich immer eine Spur verschärft haben.

Erst hieß es er sei verunglückt, dann habe er einen Lastwagen unmotivierter Weise überholt, dann sei er doppelt  so schnell gewesen, wie es erlaubt war und nun soll er auch noch betrunken gewesen sein.

Es ist wohl wahr, daß einige Dinge im Laufe der Untersuchungen herausgefunden werde könnten, jedoch sind Dinge, wie Blutuntersuchungen, Bremsspuren und Zeugenbefragungen (einmal gab es einen Zeugen, dann wieder nicht - was denn nun?) doch Vorgänge, die sogleich durchgeführt werden sollten und im Allgemeinen auch werden.

Man darf sich wundern.

 

 

Der Name des folgenden Landes ist bekannt, wie ein bunter Hund, der Name des folgenden Landes ist aber schon lange aus dem Blickpunkt der Öffentlichkeit verschwunden. Nur hie und da werden allzugewöhnliche Dinge, wie Bombenattentate und radikalisierende Bevölkerungsmassen erwähnt. Doch dies trifft auf viele Länder zu. Besonders auf Länder der arabischen Welt.

Gemeint ist Afghanistan.

 

Heuer wurde das Mandat der Bundeswehr in diesem Land verlängert und sogar noch einmal aufgestockt. Verteidigungsminister Jung sagte: „Ein sofortiger Abzug der Truppen wäre ein Wortbruch!“

Dem sei entgegengehalten: Ein Einmarsch der US-Truppen im Jahr 2001 war bereits ein Völkerrechtsbruch. Was täte da denn nun ein Bruch eines Bruches?

 

So sei es denn: Die Putzkolonne Bundeswehr räumt weiter auf, was andere schmutzig gemacht haben.

 

 

Finanzminister Steinbrück hat das 500-Milliarden-Paket zur Rettung der Finanzbranche als für die Bürger entscheidend bezeichnet. Gleichzeitig warb er um Verständnis für die Maßnahme. Kanzlerin Merkel beze